Europas Souveränität muss von der Vision seiner selbstbestimmten Zukunft auch für Großrechner und KI geleitet sein.
Statistische Optimierung großer Datenmengen (heutige KI des Machine Learning mit Superrechnern) muss durch physikalisches Wissen erweitert werden, um Lösungen zu verbessern und zu präzisieren (Physical AI).
Die Europäische Lösung: Gewinnen mit „high precision“ (Physical AI) und „sustainability“ (Green Deal), statt mit „brute force“ (USA) und „unbegrenzter“ Energie und Rechenpower!
Es geht nicht nur um Chips und Rechenzentren, sondern um den gesamten TechStack: Die Softwaredimension muss mitgedacht und mitgemacht werden.
Folgende Beispiele sind erste Schritte im europäischen Supercomputing und KI: JUPITER/Jülich (Erster Exascale-Rechner Europas, weltweit Platz 4), JEDI/Jülich (Platz 1 auf der Liste der energieeffizientesten Supercomputer weltweit im Green500-Ranking), KI-Fabrik München (Telekom/Siemens/Nvidia) mit 10 000 Nvidia-Blackwell-GPUs und einer Rechenleistung von 0,5 ExaFLOPS.
Neuromorphe Chips nach dem Vorbild des Gehirns (neuromorphes Rechnen) können den von-Neumann-Flaschenhals vermeiden und den Energieverbrauch senken.
Quantencomputing überwindet zwar die Berechenbarkeitsgrenzen klassischer Computer, erfordert jedoch zunächst klassische Hochleistungsrechner als Simulatoren.
Energieeffizienz (z.B. im neuromorphen Computing und im Quantencomputing) ist ein nachhaltiges Thema, das im Rahmen des Green Deals der EU ein typisches europäisches Forschungsprofil darstellt.
Europa muss Überregulierung und Bürokratie vermeiden, um Innovationen im weltweiten Wettbewerb nicht auszubremsen.
Europa muss in Grundlagenforschung investieren, um Talente zu gewinnen.